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lederbegriffe:gambir

Gambir und Gambir-Extrakt

Gambir wird aus den Stengeln und Blättern des Gambir-Strauches, der sich vorwiegend in Indien, China, vor allem in Java, Sumatra und Borneo findet, durch Auskochen, vorwiegend in modernen Extraktionsanlagen, als Extrakt gewonnen. Als Handelsware unterscheidet man zwischen dem in hölzernen Formen erstarrten Block-Gambir und dem in Würfel geschnittenen Würfel-Gambir. Von der Herstellung her enthält der Gambirextrakt viel Verunreinigungen, weshalb der Gerbstoffgehalt großen Schwankungen unterworfen ist.

Die beiden bekanntesten Marken sind der Indragiri- und Asahangambir, die in Block- oder Würfelform mit etwa 40 - 45 % Gerbstoffgehalt sich besonders zum Einsatz in Kombinationsgerbungen eignen. Am bekanntesten ist die sogenannte Dongolagerbung, bei der Blößen mit Lösungen von Gambir, Kalialaun und Kochsalz behandelt werden. Gambir verleiht dem Leder, neben einer besonderen Zähigkeit und Elastizität, eine schöne gelbe Farbe, einen geschmeidigen Narben und einen weichen, milden Griff. Auch als Hilfsmittel bei der Färbung mineralgarer Leder findet Gambir Verwendung.

Gambir-Extrakt:

Früher durch Auskochen der Stengel und Triebe des in Indien, China und dem malayischen Archipel beheimateten Gambir-Strauches hergestellt, wird heute in modernen Extraktionsanlagen in Block oder Würfelform mit 40 – 45 % gerbenden Stoffen gewonnen.


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lederbegriffe/gambir.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 11:58 (Externe Bearbeitung)