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Fettgerbung

Zu den historisch ältesten Gerbmethoden zwecks Konservierung der tierischen Häute zählt die Behandlung mit tierischen Fetten. Die damit hergestellten Produkte unterliegen zwar nicht mehr der natürlichen Zersetzung, besitzen aber nicht in jedem Fall lederartige Eigenschaften. Es sind nur diejenigen Fettstoffe imstande, Haut in Leder zu verwandeln, die zur Oxydation neigen und dabei austrocknen. So haben die Fette der Landsäugetiere keine gerbende Wirkung, dagegen ist den Fettstoffen mit ungesättigten Anteilen (Glyceriden) wie Leinöl, Tran, Rüböl und anderen Ölen ein ausgesprochenes Gerbvermögen zuzuschreiben. Durch die Behandlung der Haut mit Fettstoffen der erstgenannten Art, wie Talg, Stearin, entsteht das sogenannte fettgare Leder, während man bei der Verwendung von Fettstoffen mit ungesättigten Glyceriden (Tranen) Sämischleder erhält.


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lederherstellung/gerbung/fettgerbung.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 15:32 (Externe Bearbeitung)